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5 blutzucker- freundliche Snacks für zwischendurch

15. März 2015 von Ilka Gdanietz

Üblicherweise wählt man zur Befriedigung dergleichen nicht gerade die gesündesten Snacks, doch dummerweise sind es vor allem die gemeinen Zuckerbomben, die uns am meisten schaden. Und fatalerweise durch ihr enormes Suchtpotential auch das größte Verlangen auslösen. Teufelskreis Ahoi! Also was tun? Allzu heftig sündigen wollen wir ja nun doch nicht, aber ständig am Stangensellerie zu knabbern, ist halt auch nicht gerade die Erfüllung.

Blutzuckerfreundliche Snacks zu finden, ist oft gar nicht so einfach. Aber  zum Glück gibt es ein paar Leckereien, die uns kaum bis gar nicht schaden und obendrauf auch noch gesund sind. Kleine Belohnungen für Zwischendurch, die, in Maßen genossen, den Blutzucker nur „erträglich“ ansteigen lassen und trotzdem super gut munden! Manche davon zähle ich in meinem eigenen Blog sogar zu den „Wundermitteln der Natur“:

1. Walnüsse

Sie zählen eindeutig zu den “Powernüssen”. Als gesunden Snack zeichnet sie in erster Linie der hohe Gehalt an Omega-3 Fettsäuren aus und somit dienen sie zum Beispiel den „Fischverweigerern“ als perfekte Ersatzquelle für die lebensnotwendige Fettsäure. Laut FDA senkt der tägliche Verzehr von 50g Walnüssen das Risiko von Herzerkrankungen, zudem sinkt auch der Cholesterinspiegel. Eine Handvoll (ca. 30g) Walnüsse täglich soll sogar dabei helfen, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und das bringt auch der Walnuss einen verdienten Spitzenplatz unter den empfehlenswerten Snacks für zwischendurch ein!

2. Die Kakaobohne

Sie beinhaltet nicht nur das höchste natürliche Vorkommen von Magnesium, sondern zwei Inhaltsstoffe, die als besonders appetithemmend und gewichtsreduzierend gelten: Oxidase und Tryptophan (eine essentielle Aminosäure).
Kakao besitzt einen hohen Anteil des Pflanzeninhaltsstoffs Flavonol, der die Gefäße schützt. Den in Kakao vorhandenen Flavonoiden sagt man allerdings auch noch nach, das Risiko einer Insulinresistenz zu reduzieren. Rohe Kakaobohnen bekommt man in gut sortierten Reformhäusern.

 

3. Schokolade

Jap, richtige gelesen. Schokolade.
Wem die Kakaobohne etwas zu roh ist, dem sei die „veredelte“ Version davon gegönnt – die Schokolade. Natürlich ist damit nicht eine der handelsüblichen Zuckerbomben gemeint, bei denen der Zuckergehalt oft höher als der Kakaogehalt ist. Die in der Schokolade enthaltenen Flavonoide steigern angeblich sogar die Hirnleistung, weiß eine Studie der Universität Nottingham zu berichten. In jedem Fall ist der in der Schokolade enthaltene Kakao eine der größten Magnesiumquellen überhaupt und enthält darüber hinaus zahlreiche Antioxidantien. Auch der Einfluss auf das Cholesterin ist erwähnenswert, so soll der Konsum von Schokolade das LDL senken, während das HDL ansteigt. Zu guter Letzt sei noch angemerkt, dass der Verzehr von dunkler Schokolade auch das Risiko einer Insulinresistenz senkt.
All die positiven Auswirkungen dieses „Powersnacks“ werden selbstverständlich nur durch Schokolade mit hohem Kakaogehalt bewirkt. Je höher desto besser, mindestens 70% sollten es in jedem Fall sein. Ich selbst esse jeden Tag mindestens eine halbe Tafel Schokolade (ich betone hier noch einmal: nicht die handelsübliche Zuckerbombe!), mit einem Kakaogehalt von 80%. Mein „Süßigkeitsempfinden“ hat sich schon vor längerer Zeit an mein „adaptiertes“ Naschverhalten angepasst, so dass mir meine tägliche Schoki mein Verlangen nach Süßem mehr als ausreichend stillt.

4. Die Mandel

Sie ist aus meiner Sicht die optimale Nascherei schlechthin für uns, denn sie zügelt nicht nur die Heißhungerattacken, sondern verbessert noch dazu die Glukosekonzentration im Blut. Trotz reichlich Energie macht sie nicht dick, sättigt jedoch rascher als die meisten Kohlenhydratbomben. Da die Mandel eine regelrechte Appetitbremse ist, hilft sie sogar beim Abnehmen. Aktuelle Studien untermauern, dass 60g Mandeln täglich sogar vor Diabetes schützen sollen, und dazu noch den Cholesterinspiegel verbessern.

5. Die Goji Beere

Sie enthält Bestandteile sämtlicher Mikro- und Makronährstoffgruppen, und auch diese Frucht sollte man am besten in roher Form genießen. Wer Sport betreibt, dem kann ich die Goji Beere besonders empfehlen, da sie viele Aminosäuren enthält und die helfen bekanntlich beim Aufbau von Muskelmasse. Außerdem beinhaltet sie eine hohe Konzentration an Vitaminen & Mineralien und soll, wie auch die Açaí Beere, den Alterungsprozess verlangsamen. In China wird die Goji Beere auch bei Diabetes eingesetzt, man sollte jedoch nicht vergessen, dass vor allem die getrockneten Früchte einen hohen Anteil an Fruchtzucker besitzen.

Fazit: Wenn möglich, bei der letzten Naschversion die rohe Versionen bevorzugen, oder sehr maßvoll einsetzen.Bei den anderen Snacks kannst du gerne zugreifen. Nun bist du und dein Monster für die nächste süße Heißhungerattacke gewappnet.

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